Warum JEDE Stimme zählt

Ralph Gawlick FWO
Am 25.05.2014 ist es dann mal wieder soweit. Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür. Am Beispiel meines Wahlbezirkes will ich (Ralph Gawlick) Ihnen kurz mal rechnerisch aufzeigen, warum JEDE Stimme zählt und wesentlich mehr Gewicht hat als beispielsweise bei den Bundestagswahlen.

Dazu möchte ich zunächst einmal ein paar Rahmendaten zum meinem Wahlkreis 7 (östliches Weilautgebiet) liefern. 2004 waren insgesamt 875 Personen wahlberechtigt, davon haben 540 gewählt, wovon 525 Stimmen gültig waren. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 61,7 Prozent.

Wenn wir nun einmal mit glatten Zahlen rechnen (wirklich ganz vereinfacht), kann man sagen, dass von 900 Wahlberechtigten also schätzungsweise 500 auch wählen. Bekommt also eine der Parteien mit Ihrem Kandidaten beispielsweise 5 Stimmen, so hätte sie in dem Wahlkreis schon 1 Prozent erreicht. Bei 50 Stimmen (also z. B. einem Straßenzug) wären es schon 10 Prozent. Die FWO hatte bei der letzten Wahl in diesem Wahlkreis 18,8 Prozent. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, vorne eine 2 zu erreichen! Dazu wären nach der oben vereinfachten Rechnung lediglich 100 Wahlberechtigte erforderlich. Alleine die Gruppe der Erstwähler (so groß ist diese in etwa) hat das Potential von 20 Prozent in ihrer alleinigen Macht.

Jede Stimme hat also bei der Kommunalwahl ein Gewicht von 0,2 Prozent. Ich persönlich finde das sehr viel. Das Argument, dass man mit seiner eigenen Stimme nichts bewegen kann, weil sie ja letztendlich aufgrund der großen Masse untergeht, kann also für die örtliche Wahl nicht gelten.

Bei der Bürgermeisterentscheidung wird dieses dann letztendlich noch deutlicher, wenn man bedenkt, dass das Rennen wieder, wie schon letztes Mal zwischen Herrn Hutzenlaub und Herrn Gaux, sehr eng werden könnte. Ich habe mich ja als einziger innerhalb der FWO bereits festgelegt, dem Herausforderer, Herrn Uffelmann, die Stimme zu geben. Ob Sie dieser Empfehlung folgen, bleibt natürlich Ihnen überlassen, da kann man getrennter Meinung sein.

Den Bewohnern der ehemaligen Wagenfeldstraße habe ich gestern einen kleinen Brief zukommen lassen, in welchem ich noch einmal mein Bedauern für die Straßenumbenennung (eine unsinnige Entscheidung, reine Bürokratie, mehr nicht) ausgedrückt habe. Ich persönlich hatte mit allen Mitteln zu verhindern versucht, dass solch ein Politikschwachsinn (entschuldigen Sie dieses Wort, aber ich bekomme bei den Gedanken an die Diskussionen noch immer Magengrummeln) tatsächlich Realität wird. Leider ist es mir nicht gelungen, da ich nur 1/35tel Stimmgewalt als Ratsmitglied hatte. Dass dann zudem Ihre Straße noch nach einer anderen Person benannt wurde und dem viele der Ratsmitglieder zugestimmt haben, das war aus meiner Sicht der Gipfel des Politikwahns. Ich hatte im Vorfeld nachweisliich darauf hingewiesen und darum gebeten NIE WIEDER Straßen nach Personen zu benennen, damit man für zukünftige Generationen solch unsinnige Maßnahmen im Keim ersticken kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eindrucksvoll aufzeigen, warum JEDE Stimme so wichtig ist. Gehen Sie also am 25.05.2014 zur Wahl und machen Sie für mich Ihr Kreuz bei der FWO!

Ralph Gawlick, (Noch)-Ratsmitglied

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