Zum Leserbrief vom 9.5 im Tageblatt

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In der heutigen Ausgabe des Tageblattes Ochtrup schreibt Frau Lisa Eiling-Wilke zum Thema Jugendparlament folgendes:

“Der Artikel der CDU zeigt deutlich, dass hier versucht wird, sich mit fremden Federn zu schmücken. Denn dass wir in Ochtrup ein Jugendparlament haben, ist allein unserem Bürgermeister Kai Hutzenlaub zu verdanken”.

Die FWO stellt sich die Frage: Ist das so? Sind die ständigen Leserbriefe, manipuliert entweder von der schwarz/gelben oder rot/grünen Seite (zumindest kann man stark den Verdacht haben, dass die Autoren gewisse Sympathien für eines der Lager hegen) gezielte Versuche der Wählerbeeinflussung?

Frau Eiling-Wilke redet davon, dass man sich nicht mit fremden Federn schmücken soll. Hinsichtlich der CDU hat sie soweit ja noch Recht. Es ist richtig, dass diese damals vor der letzten Kommunalwahl ein Jugendparlament nicht forderte. Richtig ist auch, dass die SPD dies sehr wohl in ihrem Wahlprogramm hatte.

FALSCH ist aber, dass wir die Einführung eines Jugendparlamentes “allein” unserem (Noch-?)Bürgermeister zu verdanken haben. Wenn Frau Eiling-Wilke sich schon die Mühe macht, einen Leserbrief im Sinne von Herrn Hutzenlaub mit Lobhudelei zu verfassen (wo unterscheidet sie sich da von ihrem eigenen Vorwurf mit den fremden Federn?), so hätte sie doch zumindest erwähnen können, dass die Einführung eines Jugendparlamentes AUCH ein Verdienst der FWO war, siehe hier:

Wahlprogramm zur Jugendförderung der FWO 2009

Ohne die sechs Stimmen der FWO hätten wir heute kein Jugendparlament. Ohne die Stimmen der SPD und Grünen auch nicht. Ich sage es so, wie es ist und schmücke mich nicht mit fremden Federn!

PS: Ich persönlich (Ralph Gawlick) habe mich damals bei den Haushaltsberatungen für eine Aufstockung des Etats des Jugendparlamentes um 5000 Euro stark gemacht und dieses letztendlich auch ausgehandelt. Und DAS war alleinig mein Verdienst, da dieses Thema durch mich überhaupt angestoßen wurde. Natürlich war letztendlich die Beschließung des Haushaltes mit diesem Unterpunkt der Verdienst ALLER Ratsmitglieder, die dem Haushalt zugestimmt hatten

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