Interpretation der Anmeldezahlen aus der Presse muss korrigiert werden

Die Freien Wähler sehen die Interpretation der Anmeldezahlen, wie sie in der Presse dargestellt wurde, kritisch. Dass sich Anmeldezahlen in Ochtrup in diesem Jahr extrem nach unten entwickeln würden, ist seit Vorliegen des Gutachtens der Firma Komplan bekannt. Dort wurde prognostiziert, dass ca. 30 Kinder weniger als im Vorjahr die Ochtruper Grundschulen verlassen werden. Da  Realschule und Hauptschule relativ konstant blieben, ist das Ergebnis für das Gymnasium jetzt keine Überraschung, sondern auch und vor allem ein Resultat eines geburtenschwachen Jahrgangs. “Zieht man das Gutachten heran, können wir nächstes Jahr mit 231 im Vergleich zu den diesjährigen 181 Grundschülern rechnen”, so Petra Schulte Mesum, “deshalb werden sich die Zahlen dann wieder nach oben bewegen”. Dazu kommt noch, dass das System G8 immer noch nicht von den Eltern akzeptiert wird. Das sieht man an der außergewöhnlich hohen Anzahl der Kinder, die zukünftig das G9-Missionsgymnasium in Bardel besuchen werden. “Da sind dem Gymnasium in Ochtrup aktuell die Hände gebunden, hier ist die Landesregierung in Düsseldorf gefragt”, so Claudia Fremann. Insbesondere der Verweis auf Metelen greift aus Sicht der Freien Wähler als Begründung für den Einbruch dieses Jahr nicht, denn die Zahlen aus Metelen sind gegenüber dem letzten Jahr relativ konstant geblieben und im letzten Jahr war das Gymnasium noch vierzügig. Die Freien Wähler sehen eine politische Motivation hinter dieser Argumentation. “Und auch fast alle Eltern haben eine der bestehenden Schulformen gewählt, nur 4 von 181 Ochtruper Schülern werden nicht auf eine der drei hier angebotenen Schulformen wechseln”, fügt Benito Baake, selbst Schüler des Ochtruper Gymnasiums und seit längerem bei der FWO engagiert, hinzu. Damit kann der Wunsch nach einer anderen Schulform aus diesem Anmeldeverhalten auch nicht abgeleitet werden, so die Freien Wähler. Es gilt jetzt, die Ochtruper Schulen seitens der Politik noch mehr und noch intensiver zu unterstützen um die Qualität der dortigen Arbeit weiter zu fördern, und zwar in der jetzigen Form.

Zum Thema G9 verfolgen die Freien Wähler weiter das Ziel, die Landesregierung zum Umdenken zu bewegen. Zur Unterstützung der Initiative “G9 – Jetzt in NRW” haben sie in dieser Woche noch einmal Unterschriftenlisten in Ochtruper Geschäften ausgelegt und sie bitten die Ochtruper Bürger um Unterstützung. Die Listen liegen in folgenden Geschäften aus: CeDe, Fansation, Grünes Warenhaus, Raiffeisen, Getränkewelt, Terheyden, Steffers und Oelerich.

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