Ralph Gawlick

Ralph Gawlick FWO
Hallo liebe Wähler,

ich kandidiere bei der Kommunalwahl 2014 für die FWO im Wahlkreis 7. Bisher war ich in den vergangenen Jahren als Ratsmitglied im Rat der Stadt Ochtrup sowie in den Ausschüssen für Familie, Schule, Jugend und Sport und Straßen und Tiefbau für die FWO vertreten.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir und den Freien Wählern auch in den kommenden Jahren das Vertrauen aussprechen. Deshalb gehen Sie bitte am 25.05.2014 zur Kommunalwahl und geben Sie der FWO Ihre Stimme.

Was habe ich ganz persönlich in den letzten Jahren erreicht? Diese berechtigte Frage dürfen Sie stellen? Wenn ich selber auf die nun fast vergangene Legislaturperiode zurückblicke, so kann ich mit Stolz behaupten, dass folgende Punkte ohne meine ganz persönliche Stimmabgabe und Anträge von mir nicht möglich gewesen wären:

- Erweiterung der Skateranlage
- Abschaffung der unsinnigen Baumschutzsatzung (Bürger gehören nicht bevormundet)
- Durchsetzung von zwei nicht katholischen Kindergärten, wovon einer komplett konfessionslos ist, was mir als bekennenden Kirchenkritiker besonders am Herzen lag
- Verbesserung der Verkehrssicherheit am Zebrastreifen Bentheimer Str. (zumindest steht dort auf der ersten Parkbucht ein Hindernis, dadurch geraten vor allem Kinder eher in den Sichtbereich von Pkws). Ich weiß, diese Lösung ist suboptimal, aber zu mehr konnte man sich nicht durchringen, leider!!!
- Aufnahme des Erhalts des Dreigliedrigen Schulsystems für Ochtrup in unser Wahlprogramm
- Wiederanschaltung der Straßenlaternen zur Nachtzeit

Mein diesmaliger Listenplatz (7) macht die Wahl vor allem für mich sehr spannend. Bei der letzten Wahl zogen wir bei unserem ersten Antritt mit insgesamt 6 Mitgliedern in den Rat ein. Somit werde ich nur noch dann in den Rat einziehen, wenn unsere bisherige Arbeit von Ihnen als erfolgreich anerkannt und mit ihrer Wählerstimme honoriert wird. Die FWO muss also leichte Zugewinne verzeichnen, nur dann sehen Sie auch mich im Rat wieder. Ich finde das eine äußerst dankbare Herausforderung.

Ich wohne selber nicht im Wahlkreis 7, sondern im Berggebiet in Nähe des Freibades. Dennoch denke ich, dass ich mich gerade für einen Teil der Bewohner dieses Wahlkreises in der Vergangenheit besonders stark gemacht habe. Ich erinnere noch an die (aus meinen Augen unsinnige) Diskussion über die Umbenennung der Wagenfeldstraße (jetzt Erich-Kästner-Str.). Dass sich Politiker mit solchen Dingen beschäftigen, wo es doch wirklich Wichtigeres anzupacken gibt, hat mich besonders geärgert. An dieser Stelle gilt für mich immer noch mein alter Satz von meinem damaligen Wahlplakat “Ich bin kein Politiker und das ist gut so”. Nein, ich bin ein ganz normaler Bürger wie Sie und ein Freier Wähler! Zudem arbeite ich als Polizeibeamter der Wache Ochtrup im Wahlkreis 7. Der Erhalt dieser Wache mit einer 24-Stunden-Versorgung ist meines Erachtens für Ochtrup von höchster Wichtigkeit. In Zeiten des Sparens darf man nicht am falschen Ende sparen. Sicherheit und Ordnung sollten immer höchste Priorität haben. Nur wenn Bürger in Sicherheit leben können, können sie auch Freiheit genießen.

Und dass ich ein Freier Wähler bin, das müssen auch meine Mitstreiter in unserer Wählergemeinschaft immer wieder erleben, wenn sie mit meinem Querdenkertum zu kämpfen haben, wenn ich wieder derjenige bin, der aus der Reihe fällt und eben NICHT bei Fraktionszwängen mitmacht, wenn ich dann mal absolut anderer Meinung bin. Ich danke meiner Wählergemeinschaft, dass man dies immer akzeptiert hat, auch wenn es so manches Male dem ein oder anderen schwer fiel.

Ich will mal ein paar aktuelle Dinge nennen, wo ich z. B. nicht mit der nach außen getragenen FWO-Meinung übereinstimme. Da wäre zum Beispiel die Empfehlung eines Bürgermeisters. Ich für meinen Teil kann klar die Aussage treffen, dass ich mich für Herrn Uffelmann festgelegt habe. Aus meiner Sicht (und hier möchte ich ganz klar betonen, dass dies meine alleinige Meinung ist) hat unser bisheriger Bürgermeister, Herr Hutzenlaub, das erneute Vertrauen der Bürger (ich hasse es, von Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen, es gibt auch keine Menschinnen und Menschen, also entschuldigen Sie mir diese politischen Inkorrektheit) nicht verdient. Zu oft hat er den Rat an der Nase herumgeführt und sich unschuldig ins rechte Licht gerückt. Ich erinnere da nur an die Entscheidung der Pflasterwahl für die Innenstadt. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war für mich jeglicher Kredit aufgebraucht. Ob Herr Uffelmann es besser in Zukunft machen würde, das weiß ich allerdings auch nicht. Dennoch möchte ich ihm zumindest die Chance geben, dies zu beweisen. Ganz klar möchte ich hier auch sagen, dass dies (und da stimme ich dann wieder mit meiner Fraktion überein) KEIN Koalitionsangebot ist. Das wird es seitens der FWO nicht geben, weder für Parteien links noch rechts von uns. Falls ich erneut die Möglichkeit erhalten werde, Entscheidungen als Ratsmitglied mitzutreffen, werde ich weiterhin einem vernünftigen Vorschlag zustimmen. Und ein Vorschlag wird nicht dadurch weniger vernünftig, nur weil er aus einer anderen politischen Ecke kommt.

Was gibt es noch über mich persönlich zu sagen? Ich wurde im Jahre 1970 geboren, in einer schönen Stadt namens Ochtrup. Ich bin glücklich verheiratet und habe drei Kinder. Zudem arbeite ich in Teilzeit als Polizeibeamter auf der Wache Ochtrup und zudem auch noch in unserem eigenen Familienunternehmen als stellvertretender Geschäftsführer und Suchmaschinenoptimierer. Zudem erscheint in Kürze mein erster Fantasyroman mit dem Titel “Die Krieger des Seins: Fayndra und Morlas – Wenn Feuer und Wasser sich vereinen …” auf dem deutschen Buchmarkt (besuchen Sie dazu einfach meine Webseite www.fayndra-und-morlas.de). Mein großes Hobby ist zudem die Online-Rollenspielewelt. Zurzeit beschäftige ich mich mit dem populären E-Sport-Game League of Legends, welches vor allem jüngeren Wählern sicherlich ein Begriff sein dürfte.

So, ich denke, das waren genug der Worte. Ich hoffe, Sie konnten einen kleinen Eindruck von mir gewinnen. Ich danke allen, die sich die Zeit und Mühe genommen haben, diese Zeilen bis zum Ende zu lesen.

Ihr Ralph Gawlick

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