Unterschriften für G9 – längere Gymnasialzeit auch für das Ochtruper Gymnasium möglich

„Es gibt einfach keine Argumente für G8 – alles spricht für eine Rückkehr zu G9. Denn die negativen Auswirkungen der verkürzten Gymnasialzeit erleben wir täglich in unseren Familien“, so die einhellige Meinung der Eltern, die an dem von den Freien Wählern Ochtrup (FWO) organisierten Informationsabend zu G8/G9 teilgenommen haben.
Argumente gegen G8 lieferte am letzten Freitag der Gastredner, Marcus Hohenstein, Gymnasiallehrer und Sprecher der Elterninitiative „G9 jetzt NRW“ zu Genüge aus der Praxis.

Ursprünglich eingeführt wurde die Schulzeitverkürzung G8, da deutsche Abiturienten im europäischen Vergleich angeblich zu alt seien. „Mit der früheren Einschulung, der gleichzeitigen Aufhebung der Wehrpflicht sowie der Verkürzung der Bachelor und Masterstudiengänge gibt es nun jedoch keine Argumente für G8 mehr. Jetzt muss man sich mit dem Inhalt beschäftigen: Man hat mit G8 den Unterricht eines ganzen Jahres auf die anderen Jahre gepackt. Dies führt dazu, dass die Kinder schon ab der sechsten Klasse bis zu neun Stunden Unterricht haben. Und das kann kein Kind vernünftig aushalten“, so Marcus Hohenstein, der am 5. Mai Gast am runden Tisch von NRW Bildungsministerin Löhrmann war. Als Beispiel für die Auswirkungen des erhöhten Drucks führte er Zahlen an: In der Zeit von 2000 bis 2012 habe sich die Zahl der Kinder in NRW, die mit einer Depression in ein Krankenhaus eingeliefert worden sind von 490 auf 4.333 erhöht.
Ähnlich argumentieren die sich rege an der Diskussion beteiligenden Eltern: “Familienleben muss auch noch aus etwas anderem bestehen als Schule. Die Kinder haben keine Zeit mehr für Freizeit, Sport oder Musik. Es geht hier um die Qualität von Bildung, die Qualität von Kindheit.

Auch die beiden anwesenden Schulpflegschaftsvorsitzenden der Canisiusschule und des Alexander-Hegius-Gymnasiums aus Ahaus ließen es sich nicht nehmen, an diesem Abend von dem Entschluss der beiden Schulen, eine Rückkehr zu G9 zu beantragen, zu berichten.
An beiden Schulen sprachen sich die Eltern mit großer Mehrheit gegen die Beibehaltung des G8-Systems aus.
Auch weitere Gymnasien in NRW hegen den Wunsch nach einem längeren Abitur. Die Schulkonferenz des Kreisgymnasiums Halle (Westf.) etwa fasste erst kürzlich den Beschluss, zu G9 zurückzukehren

Die “Experimentierklausel” im geltenden Schulgesetz bietet die Möglichkeit dazu. Allerdings müssten sowohl der Schulträger als auch das NRW-Schulministerium einen solchen Antrag genehmigen. Hier liegt auch für das Ochtruper Gymnasium die Chance: der amtierende Bürgermeister Kai Hutzenlaub versprach an diesem Abend, dass die Stadt Ochtrup als Schulträger einen solchen Antrag unterstützen würde, wenn die Schulpflegschaft diesen stelle. Auch der ebenfalls anwesende Herausforderer fürs Bürgermeisteramt, Kai Uffelmann, sprach sich für die Unterstützung eines solchen Antrags aus.

„Die Freien Wähler (FWO) haben nun den Grundstein für weitere Schritte gelegt und einen möglichen Lösungsweg zur Rückkehr zur G9 aufgezeigt. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei der Schulpflegschaft, also den Eltern und Lehrern unseres Gymnasiums.“, so Petra Schulte Mesum.
„Wir unterstützten die Volksinitiative von G9 NRW „Abitur nach 13 Jahren“. Für diese Volksinitiative müssen 70.000 Unterschriften gesammelt werden, damit der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht wird. Die FWO wird die entsprechenden Unterschriftenlisten in Ochtruper, Metelener und Wettringer Geschäften auslegen und bittet um Mithilfe beim Sammeln von Unterschriften – über alle Parteigrenzen hinaus.“, ersucht Claudia Fremann, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler. In Ahaus kamen übrigens bereits innerhalb von wenigen Tagen über 2.000 Unterschriften zusammen.

„Für Rückfragen und Unterstützung bezüglich der Unterschriftenaktion stehen wir gerne zur Verfügung (Tel. 02553-5893) oder Sie besuchen uns Donnerstags, Freitags oder Samstags ab 20.00 Uhr im „Lokal der Wahl“ (ehem. Gaststätte „Litfaß“ in Ochtrup).“

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Zum Leserbrief vom 9.5 im Tageblatt

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In der heutigen Ausgabe des Tageblattes Ochtrup schreibt Frau Lisa Eiling-Wilke zum Thema Jugendparlament folgendes:

“Der Artikel der CDU zeigt deutlich, dass hier versucht wird, sich mit fremden Federn zu schmücken. Denn dass wir in Ochtrup ein Jugendparlament haben, ist allein unserem Bürgermeister Kai Hutzenlaub zu verdanken”.

Die FWO stellt sich die Frage: Ist das so? Sind die ständigen Leserbriefe, manipuliert entweder von der schwarz/gelben oder rot/grünen Seite (zumindest kann man stark den Verdacht haben, dass die Autoren gewisse Sympathien für eines der Lager hegen) gezielte Versuche der Wählerbeeinflussung?

Frau Eiling-Wilke redet davon, dass man sich nicht mit fremden Federn schmücken soll. Hinsichtlich der CDU hat sie soweit ja noch Recht. Es ist richtig, dass diese damals vor der letzten Kommunalwahl ein Jugendparlament nicht forderte. Richtig ist auch, dass die SPD dies sehr wohl in ihrem Wahlprogramm hatte.

FALSCH ist aber, dass wir die Einführung eines Jugendparlamentes “allein” unserem (Noch-?)Bürgermeister zu verdanken haben. Wenn Frau Eiling-Wilke sich schon die Mühe macht, einen Leserbrief im Sinne von Herrn Hutzenlaub mit Lobhudelei zu verfassen (wo unterscheidet sie sich da von ihrem eigenen Vorwurf mit den fremden Federn?), so hätte sie doch zumindest erwähnen können, dass die Einführung eines Jugendparlamentes AUCH ein Verdienst der FWO war, siehe hier:

Wahlprogramm zur Jugendförderung der FWO 2009

Ohne die sechs Stimmen der FWO hätten wir heute kein Jugendparlament. Ohne die Stimmen der SPD und Grünen auch nicht. Ich sage es so, wie es ist und schmücke mich nicht mit fremden Federn!

PS: Ich persönlich (Ralph Gawlick) habe mich damals bei den Haushaltsberatungen für eine Aufstockung des Etats des Jugendparlamentes um 5000 Euro stark gemacht und dieses letztendlich auch ausgehandelt. Und DAS war alleinig mein Verdienst, da dieses Thema durch mich überhaupt angestoßen wurde. Natürlich war letztendlich die Beschließung des Haushaltes mit diesem Unterpunkt der Verdienst ALLER Ratsmitglieder, die dem Haushalt zugestimmt hatten

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Einladung zur Informationsveranstaltung G9

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Ein bunter Vogel

Warum muss Plakatwerbung immer so ernst sein. Man kann sich doch auch mal so zeigen wie man ist und nicht immer nur nichtssagend lächeln. Deshalb hier mal ein paar Vorschläge von mir (Ralph Gawlick), wie die Werbung hätte viel schöner sein können. Ja, ich bin ein bunter Vogel ohne eine feste Gesinnung!

Und hier noch ein Alternativvorschlag:

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FWO fordert bauträgerfreie Baugrundstücke

In mittlerweile verschiedenen Sitzungsterminen des Ausschusses für Planen und Bauen am 28.01.2014, am 01.04.2014 und in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 09.04.2014, forderte die FWO, dass wieder bauträgerfreie Bauplätze in größerer Anzahl vorzuhalten sind, die von der Stadt vermittelt oder verkauft werden.
Auf Anfrage von Martin Grave (FWO) vom 28.01.2014, wie viele Baugrundstücke derzeit von der Stadt angeboten werden können, wurde festgestellt, dass aktuell lediglich drei städtische Baugrundstücke in Ochtrup sowie jeweils eines Welbergen und Langenhorst zur Vermarktung durch die Stadt zur Verfügung stehen.

Aus Sicht der FWO ist dieser Zustand nicht zufriedenstellend und muss dringend geändert werden!

Die Politik ist gefragt, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wieder bauträgerungebundene Grundstücke vorgehalten werden. Hier wird die FWO darauf drängen, dass im Rat und im zuständigen Fachausschuss die notwendigen Entscheidungen getroffen werden, um in Ochtrup wieder attraktive und preisgünstige Grundstücke anbieten zu können. Der Bau des eigenen Hauses muss für viele möglich sein, im handwerklich geprägten Ochtrup auch z.B. mit Eigenleistung oder durch Hilfe von Freunden und Familie. Es sollte zudem jedem freistehen, mit welchem Architekten oder mit welchem Planer er zusammen arbeiten möchte.

“Wir werden die Messlatte für die Ausweisung neuer Bebauungspläne demnächst deutlich höher hängen”, so Martin Grave. Dies kann z.B. mit einem Grundsatzbeschluss, bei Ausweisung von neuem Bauland die Stadt vorrangig als Entwickler und Vermarkter einzubeziehen, geschehen. “Diese Verfahrensweise funktioniert z.B. bei Gewerbegrundstücken seit Jahren einwandfrei und sollte auch auf Wohngrundstück angewendet werden”, so Martin Grave weiter. “Hiervon ist abhängig zu machen, ob die Stadt die in Frage kommenden Grundstücke überhaupt als Bauland deklariert.”

Zwischenzeitlich zeigen sich die ersten Erfolge der Forderungen der FWO. Im Haupt- und Finanzausschuss wurde nun der Beschluss gefasst, dass die Verwaltung mit möglichen Grundstückseigentümern Ankaufsverhandlungen führt.

“Der FWO geht es nicht darum, große neue Baugebiete auszuweisen. Es geht um Erweiterungen oder Abrundungen bestehender Baugebiete”, so Udo Schneuing, sachkundiger Bürger im Ausschuss für Planen und Bauen weiter.

Die FWO ist der Meinung, dass das Vorhalten von baureifen Baugrundstücken zu den wichtigsten Standortfaktoren einer Gemeinde gehört. Hier besteht in Ochtrup dringender Handlungsbedarf. Es sind Baugrundstücke zu arrondieren und potentiellen Bauherren eine Alternative zu Bauträgern zu bieten!

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Angeregte Diskussion mit dem Amtsinhaber

Nach dem Bürgermeisterkandidaten Kai Uffelmann war nun auch der Amtsinhaber bei den Freien Wählern und hat mit ihnen einen “Blick in die Zukunft” gewagt. Die FWO diskutiert mit dem AmtsinhaberKai Hutzenlaub stellte seine Schwerpunkte der nächsten sechs Jahre vor. Neben der Innenstadtentwicklung stand auch Themen wie der demographische Wandel, die Schulpolitik und die Feuerwehr zur Diskussion.

Dabei hat die Schul- und Familienpolitik einen großen Raum eingenommen. Die Freien Wähler haben nochmals betont, dass sie das aktuelle Schulsystem stärken wollen und bei gleichbleibenden Anmeldezahlen hier keinen Änderungsprozess wünschen. Die Elterninformation ist ein absoluter gemeinsamer Nenner. Hier wünscht die FWO allerdings eine solide Vorbereitung, damit eine ideologiefreie, neutrale und breite Information der Eltern durchgeführt wird.

In Sachen Stadtentwicklung bestand Einigkeit, dass man sich auf einem guten Weg befindet. Nach dem jüngsten Entscheidungsprozess über die Pflastersteine war es uns wichtig, dass wir bei der Weiterentwicklung des Rahmenplans für eine intensive und gute Bürgerbeteiligung sorgen. Wir müssen den Bürger mitnehmen.

“Insgesamt war es ein interessantes Gespräch in gemütlicher Atmosphäre. Dies bestätigt und unterstreicht noch einmal die Aussage unseres Vorsitzenden, dass wir mit dem Bürgermeister zusammenarbeiten werden können, den der Bürger für uns wählt”, so die Fraktionsvorsitzende Claudia Fremann.

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Weg vom Turbo-Abitur – zurück zu G9? oder Gute Bildung braucht Zeit

In Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein ist es bereits möglich, in Niedersachsen ab 2015 und sogar Bayern will zurück: zurück von der verkürzten Gymnasialzeit von 8 Jahren zu einem Abitur nach 9 Jahren Gymnasium . G9 soll dann die Regel sein, G8 die Ausnahme.
Hintergrund ist die Erkenntnis von Eltern, Schülern, Lehrern und Ärzten, dass eine Stundenzahl von über 36 Stunden pro Wochen (ohne Hausaufgaben und Vorbereitung auf Prüfungen) für Kinder unzumutbar ist. Diese Belastung führt zu Überforderung, Wegfall von Freizeitaktivitäten, weniger Freiraum zur Persönlichkeitsbildung, Zunahme körperlicher und psychischer Erkrankungen und Spannungen innerhalb der Familien.

In Ahaus haben die Schulpflegschaften des Alexander-Hegius-Gymnasiums und der Canisiusschule dieses Problem bereits seit Langem erkannt und stimmten nun mehrheitlich für eine Rückkehr zu G9. Ermutigt von der Rückkehr Niedersachsens zu G9 haben sie das Gefühl, dass sich etwas bewegen könnte. Am 5. Mai trifft Schulministerin Sylvia Löhrmann Vertreter aus Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu einem Runden Tisch zum Thema Schulzeitverkürzung.

Auch die Freien Wähler (FWO) haben sich in der Vergangenheit intensiv mit dem Thema beschäftigt, mit Vertretern des Städtischen Gymnasiums Ochtrup getroffen und sich über dieses Thema dort informiert. Bereits 2010 hatte die Schule die Möglichkeit, im Rahmen eines Schulversuchs, zu G9 zurückzukehren. Damals wollte man G8 jedoch eine Chance geben, außerdem ließen die damaligen Bedingungen der Landesregierung eine Rückkehr nicht sinnvoll erscheinen.
Nun bietet sich evtl. erneut die Gelegenheit. „Wir sollten hier in Zusammenarbeit mit Lehrern und Eltern versuchen, eine Entscheidung für G9 für unser Gymnasium durchzusetzen und dann die Landesregierung zum Handeln auffordern“, so Petra Schulte Mesum, Mitglied des Schulausschusses. „Nachdem richtig erkannt wurde, dass eine frühere Einschulung in der Primarstufe nicht wirklich Sinn macht, sollte die Landesregierung auch den Fehler der Einführung von G8 wieder rückgängig machen und eine kinder-, schüler- und familienfreundliche Schulpolitik betreiben!“, so Claudia Fremann, Fraktionsvorsitzende der FWO. Die FWO teilt und unterstützt die Auffassung Ulrich Walters, Leiter der Canisiusschule : „Die Ministerin wird wahrnehmen, dass die Rückkehr zu G9 ein Grundbedürfnis der Bevölkerung ist.“

Die Freien Wähler haben Kontakt zur Initiative „G9 jetzt in NRW“ aufgenommen und veranstalten einen Informationsabend am Freitag, 09. Mai 2014 um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Bücker“. Als Referent für diesen Abend konnte Herr Marcus Hohenstein, Gymnasiallehrer und Mitbegründer der Initiative gewonnen werden. Hier erhalten alle Eltern – sowohl jetziger als auch zukünftiger Schüler – die Gelegenheit, sich umfassend zum Thema G8/G9 zu informieren, denn : gute Bildung braucht Zeit!
Die FWO hofft auf eine hohe Beteiligung an dieser Veranstaltung, denn dieses Thema ist wichtig und das Ziel „Rückkehr zu G9“ kann nur gemeinsam mit allen Beteiligten erreicht werden

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Warum JEDE Stimme zählt

Ralph Gawlick FWO
Am 25.05.2014 ist es dann mal wieder soweit. Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür. Am Beispiel meines Wahlbezirkes will ich (Ralph Gawlick) Ihnen kurz mal rechnerisch aufzeigen, warum JEDE Stimme zählt und wesentlich mehr Gewicht hat als beispielsweise bei den Bundestagswahlen.

Dazu möchte ich zunächst einmal ein paar Rahmendaten zum meinem Wahlkreis 7 (östliches Weilautgebiet) liefern. 2004 waren insgesamt 875 Personen wahlberechtigt, davon haben 540 gewählt, wovon 525 Stimmen gültig waren. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 61,7 Prozent.

Wenn wir nun einmal mit glatten Zahlen rechnen (wirklich ganz vereinfacht), kann man sagen, dass von 900 Wahlberechtigten also schätzungsweise 500 auch wählen. Bekommt also eine der Parteien mit Ihrem Kandidaten beispielsweise 5 Stimmen, so hätte sie in dem Wahlkreis schon 1 Prozent erreicht. Bei 50 Stimmen (also z. B. einem Straßenzug) wären es schon 10 Prozent. Die FWO hatte bei der letzten Wahl in diesem Wahlkreis 18,8 Prozent. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, vorne eine 2 zu erreichen! Dazu wären nach der oben vereinfachten Rechnung lediglich 100 Wahlberechtigte erforderlich. Alleine die Gruppe der Erstwähler (so groß ist diese in etwa) hat das Potential von 20 Prozent in ihrer alleinigen Macht.

Jede Stimme hat also bei der Kommunalwahl ein Gewicht von 0,2 Prozent. Ich persönlich finde das sehr viel. Das Argument, dass man mit seiner eigenen Stimme nichts bewegen kann, weil sie ja letztendlich aufgrund der großen Masse untergeht, kann also für die örtliche Wahl nicht gelten.

Bei der Bürgermeisterentscheidung wird dieses dann letztendlich noch deutlicher, wenn man bedenkt, dass das Rennen wieder, wie schon letztes Mal zwischen Herrn Hutzenlaub und Herrn Gaux, sehr eng werden könnte. Ich habe mich ja als einziger innerhalb der FWO bereits festgelegt, dem Herausforderer, Herrn Uffelmann, die Stimme zu geben. Ob Sie dieser Empfehlung folgen, bleibt natürlich Ihnen überlassen, da kann man getrennter Meinung sein.

Den Bewohnern der ehemaligen Wagenfeldstraße habe ich gestern einen kleinen Brief zukommen lassen, in welchem ich noch einmal mein Bedauern für die Straßenumbenennung (eine unsinnige Entscheidung, reine Bürokratie, mehr nicht) ausgedrückt habe. Ich persönlich hatte mit allen Mitteln zu verhindern versucht, dass solch ein Politikschwachsinn (entschuldigen Sie dieses Wort, aber ich bekomme bei den Gedanken an die Diskussionen noch immer Magengrummeln) tatsächlich Realität wird. Leider ist es mir nicht gelungen, da ich nur 1/35tel Stimmgewalt als Ratsmitglied hatte. Dass dann zudem Ihre Straße noch nach einer anderen Person benannt wurde und dem viele der Ratsmitglieder zugestimmt haben, das war aus meiner Sicht der Gipfel des Politikwahns. Ich hatte im Vorfeld nachweisliich darauf hingewiesen und darum gebeten NIE WIEDER Straßen nach Personen zu benennen, damit man für zukünftige Generationen solch unsinnige Maßnahmen im Keim ersticken kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eindrucksvoll aufzeigen, warum JEDE Stimme so wichtig ist. Gehen Sie also am 25.05.2014 zur Wahl und machen Sie für mich Ihr Kreuz bei der FWO!

Ralph Gawlick, (Noch)-Ratsmitglied

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Ochtrup nicht mehr in der Haushaltssicherung

Gute Kunde für die Stadt: Ochtrup ist nicht mehr in der Haushaltssicherung. Und das ist auch ein großer Verdienst der Freien Wähler Ochtrup.

Als die FWO mit sechs Mitgliedern erstmalig in den Stadtrat einzog, da begegneten uns von den anderen Fraktionen Vorurteile wie “Das sind Phantasten”, “Die fordern Dinge, die nicht bezahlbar sind”, “Schuldenmacher, die haben doch von politischer Realität keine Ahnung”, “Mit denen im Stadtrat wird die Stadt im Schuldenberg untergehen” usw. usw.

Nun sind die vergangenen fünf Jahre fast vorbei, die anderen Parteien haben uns zumindest akzeptiert, die nächsten Wahlen stehen vor der Tür. Trotz knapper Haushaltslage wurden durch die FWO durchaus kostspielige Punkte des Wahlprogrammes erfolgreich abgearbeitet. So haben wir nun eine gut funktionierende Schulmediothek, die Skaterbahn wurde erweitert, die Laternen leuchten wieder die ganze Nacht, in die OGS wird investiert und vieles mehr. Trotz all dieser Ausgaben gelang trotzdem die finanzielle Kehrtwende in eine positive Richtung. Und das wäre ohne die FWO so nicht möglich gewesen.

“Man kann nicht an allen Enden sparen, sinnvolle und nachhaltige Investitionen in Bildung und Jugend sind für eine funktionierende Stadt unabdingbar. Ich denke, wir haben an den richtigen Enden gespart, wo Steuergelder unsinnig verbraten werden. Doch es ginge noch besser und konsequenter. Dennoch sollte man diese nun positive Entwicklung weiter fortführen. Das heißt, Sparen hat auch in Zukunft höchste Priorität, aber nicht zu Lasten eines vernünftigen Lebens in Ochtrup”, so Ralph Gawlick, Ratsmitglied der FWO.

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Wahlveranstaltung ein großer Erfolg

Wahlkampfveranstaltung FWO Mai 2014Bei guter Laune, Bier und Würstchen sowie einer Hüpfburg für die kleineren Gäste starteten die Freien Wähler mit einer großen Wahlveranstaltung in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes 2014.

Vor allem Letztere fand bei den Kindern politisch interessierter Eltern regen Zulauf. Hüpfen und Spielen sowie Fachsimpeln und Diskutieren, und das alles bei einem leckeren Würstchen samt Getränk, so zog sich der Abend bei bestem Wetter (wenn das mal kein Wink des Schicksals war) hin.

Selbst Bürgermeister (oder besser Noch-Bürgermeister oder Vielleicht-wieder-Bürgermeister, wer weiß es schon) Kai Hutzenlaub ließ es sich nicht nehmen, den Stand der Freien Wähler zu begutachten. So ist es halt im Wahlkampf, man muss mit allen Mitteln kämpfen, um vielleicht die ein oder andere Stimme fürs eigene Lager zu ergattern. Und pressewirksam verkauft hat sich unser Bürgermeister ja in den vergangenen Jahren bestens.

In interessanten Gesprächen wurden von vielen Bürgern Eindrücke über deren Sorgen und Nöte bezüglich des Lebens in Ochtrup gewonnen.

“Das war eine tolle und gelungene Veranstaltung. Man konnte in vielen Gesprächen die Sinnhaftigkeit und die Ziele der Freien Wähler näher bringen. Ich denke, der ein oder andere Besucher hat verstanden, dass es seit der Gründung der FWO in den vergangenen Jahren in Ochtrup in kleinen Schritten bergauf ging. Bei mehr als 90 Prozent aller Entscheidungen waren wir mit unseren sechs Sitzen oft Mehrheitsbeschaffer für Rot oder Schwarz, links oder rechts, wie auch immer man es nennen mag. Ich hoffe, dass wir nach der Wahl weiterhin in dieser guten Ausgangsposition bleiben können.”, so Ralph Gawlick von der FWO.

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